Long-Term Macroeconomic Effects of Climate Change: A Cross-Country Analysis

Obwohl der Klimawandel weltweit immer mehr Schäden verursacht, deren Kosten in die Milliarden gehen, tut sich beim Klimaschutz relativ wenig. Einer der Gründe für diese Diskrepanz könnte darin liegen, dass die Industriestaaten ihre Volkswirtschaften alles in allem gut gewappnet sehen, um mit den steigenden Schäden und Schadenssummen fertig zu werden. Diese Einschätzung könnte jedoch zu optimistisch sein, zeigen neue Berechnungen, die vom Internationalen Währungsfonds sowie von Universitäten in den USA, Großbritannien und Taiwan durchgeführt wurden. Laut der Studie halten sich die wirtschaftlichen Einbußen langfristig nur unter einer Bedingung in Grenzen: wenn die Ziele des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden. Steigen die Emissionen aber weiter wie bislang, sinkt die globale Wirtschaftsleistung drastisch. Bis zum Ende des Jahrhunderts errechnen die Forscher einen Einbruch des Pro-Kopf-Weltinlandsprodukts um 7,2 Prozent. Die USA müssen sogar mit einem Minus von 10,5 Prozent an Realeinkommen rechnen, Japan mit etwa elf Prozent, Südkorea und die Schweiz mit zwölf Prozent.

https://www.klimareporter.de/finanzen/klimawandel-gefaehrdet-wohlstand

https://www.dallasfed.org/~/media/documents/institute/wpapers/2019/0365.pdf

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Get Article klimareporter.de 02.09.2019